Ich bin Peter Sommer, Industriedesigner aus Essen.
Seit über 25 Jahren entwickle ich Produkte für Hersteller der Energie- und Gerätetechnik: Solarsysteme, Speicher, Druckhaltestationen, Regler, Armaturen. Ich habe an genug Konstruktionsbesprechungen teilgenommen, um zu wissen: Gutes Design entsteht nicht gegen die Technik, sondern aus ihr heraus.
Angefangen habe ich im Handwerk, nicht am Zeichenbrett.
Wer dort arbeitet, steht direkt beim Kunden — und lernt zuzuhören, bevor er baut. Beides ist geblieben: Ich denke von Fertigung, Montage und Service her, praxisnah und machbar. Und suche trotzdem lieber die ungewöhnliche Lösung als die naheliegende: Das Sunpad-Kollektorgehäuse aus vier Teilen mit zwei Werkzeugen ist genau so entstanden.
Zuletzt ausgezeichnet: Plus X Award 2026 für den SP Aqua HEX+ Wärmespeicher — in allen fünf Bewertungskategorien.
Jedes Projekt beginnt für mich mit drei Fragen: Was ist der Kern dieses Produkts? Was hat der Kunde davon — in der Montage, im Service, im täglichen Betrieb? Und was kann oder muss anders gemacht werden als bisher?
Ich arbeite analytisch und strukturiert: erst verstehen, dann konzipieren.
Aus den Antworten entstehen klare Konzepte — fertigungsnah gedacht und mit Ihrer Konstruktion auf Machbarkeit geprüft. Wenige belastbare Richtungen statt zwanzig Entwürfe: weniger Abstimmungsschleifen, schnellere Freigabe, früher in die Konstruktion.
Sie arbeiten direkt mit mir — vom ersten Gespräch bis zur Übergabe. Kommunikation, Meetings, Abstimmungen: immer mit dem, der entwirft. Das hält die Wege kurz und die Entscheidungen schnell.
Ich arbeite in SolidWorks und liefere anschlussfähig für Ihre Konstruktion — nativ oder als STEP. Vertraulichkeit ist dabei selbstverständlich: Konstruktionsdaten und Projektwissen bleiben geschützt — auf Wunsch mit Geheimhaltungsvereinbarung.
Ein Produkt kann technisch hervorragend sein — und trotzdem kompliziert, beliebig oder weniger wertig wirken, als es ist. Das kostet Vertrauen, Differenzierung und am Ende den Preis, den das Produkt verdient hätte.
Deshalb betrachte ich Produktform, Bedienung und Markenauftritt nie getrennt. Proportionen, Flächen, Details, Materialien und Funktionsstruktur müssen einen nachvollziehbaren Zusammenhang bilden.
Gute Form entsteht dabei nicht aus Geschmack. Sie entwickelt sich aus Funktion, Nutzung, Fertigung und dem Anspruch des Unternehmens. Beim AquaSolarSystem hieß das: Speicher und Hydraulik als eine logisch gegliederte Einheit — Dämmung und Belüftung nicht als Nachgedanke, sondern als Teil der Produktarchitektur.
Zwischen Ordnung und Eigenständigkeit.
Nicht jede Zielgruppe liest ein Produkt gleich. Endkunden erwarten Ruhe, Orientierung, eine verständliche Bedienung. Fachanwender lesen Qualität auch in Informationsdichte, direktem Zugriff und einer nachvollziehbaren Funktionsstruktur.
Deshalb geht es nicht darum, Komplexität grundsätzlich zu reduzieren. Sie muss so geordnet werden, dass sie zur Nutzerrolle, zur Produktkategorie und zur angestrebten Preisposition passt.
Die überzeugende Lösung ist eine Balance aus Klarheit, Charakter und sichtbarer technischer Substanz. Beim Reflexomat hieß das: volle Informationstiefe für den Anlagentechniker — ein Knopf und eine klare Anzeige für alle, die es einfach nur bedienen wollen.

Der Zielkorridor: geordnet, eigenständig, differenziert — statt überladen oder durch Überreduktion spannungslos.
Komplexität ist kein Fehler — Unordnung schon.


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